CDU- und FDP/FW-Fraktion fragen Beratungsnetzwerk im Kreis Heinsberg ab
Die CDU-Kreistagsfraktion und die FDP/FW-Kreistagsfraktion haben eine gemeinsame Anfrage zum Beratungsnetzwerk im Kreis Heinsberg auf den Weg gebracht. Ziel ist es, einen aktuellen Überblick über bestehende Beratungsangebote, deren Finanzierung, mögliche Beratungslücken sowie etwaige Doppelstrukturen zu erhalten.
Im Kreis Heinsberg bestehen zahlreiche Beratungsangebote in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Schuldnerberatung, Teilhabe, Frauenberatung, Selbsthilfe sowie in weiteren sozialen Unterstützungsfeldern. Nach Auffassung der anfragenden Fraktionen ist es angesichts angespannter öffentlicher Haushalte besonders wichtig, vorhandene Strukturen transparent darzustellen, Fördermöglichkeiten konsequent auszuschöpfen und Kooperationen zu stärken.
Harald Schlößer, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, betont: „Uns geht es um Transparenz, Verlässlichkeit und einen vollständigen Überblick. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, welche Beratungsangebote es im Kreis Heinsberg gibt, wo sie erreichbar sind, wer sie trägt und wie sie finanziert werden. Nur auf dieser Grundlage können Politik und Verwaltung verantwortungsvoll entscheiden.“
Mit der Anfrage bitten CDU und FDP/FW die Verwaltung unter anderem um Auskunft darüber, welche Beratungsangebote derzeit im Kreis Heinsberg bestehen, durch wen sie erbracht werden und an welchen Standorten sie angeboten werden. Zudem soll dargestellt werden, welche Angebote durch Landes-, Bundes-, LVR- oder sonstige Fördermittel finanziert werden und bei welchen Angeboten Förderungen weggefallen, reduziert oder künftig gefährdet sind.
Darüber hinaus fragen die Fraktionen nach Erkenntnissen zu tatsächlichen Beratungslücken, zur Auslastung bestehender Angebote und zu möglichen Doppelstrukturen. Die Verwaltung soll außerdem darlegen, wie bestehende Angebote, Kooperationen und Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden, bevor neue finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden.
Die gemeinsame Anfrage soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Generationenfragen beraten werden.